Einladung zum Staatsbesuch - Tag der offenen Tür 2009

Ein Rückblick auf den Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Am 22. und 23. August fand zum 11. Mal der Tag der offenen Tür der Bundesregierung statt.
Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) öffnete seine Türen und lud zu einer ganz besonderen Reise durch 60 Jahre Forschung in Deutschland ein.

In einer interaktiven Ausstellung konnte man sich auf eine Forschungsexpedition begeben und so erfahren, wie Forschung unseren Alltag und unsere Gesellschaft geprägt hat. Die Besucher wurde eingeladen herauszufinden, wie wissenschaftliche Neuerungen unsere Zukunft bestimmen und eigene Fragen an die Zukunft stellen.
Mit der berühmten "Maus" konnte man bis ins Weltall fliegen und bei der ARD Sendung "Kopfball", bei der Salzgurken im Dunkeln leuchten und Kinder gegen Bodybuilder im Armdrücken gewinnen, eine Experimente-Show der besonderen Art erleben.

Bei Hausführungen konnte der Dienstsitz des Ministeriums - die ehemalige Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR (StäV) - erkundet werden und am Samstag kamen die Gäste mit Bundesministerin Prof. Dr. Schavan und dem ehemaligen Leiter der StäV, Herrn Dr. Bräutigam, ins Gespräch.

Zudem berichtete der Pressesprecher der ehemaligen Ständigen Vertretung, Eberhard Grashoff, am Samstag von seinen Erlebnissen aus dem Jahr des Mauerfalls.
Für die Besuchergab es tolle Programmpunkte, viele Überraschungen und eine Menge Spaß.

Theaterstück "Am kürzeren Ende der Sonnenallee"

In diesem Jahr feiern wir 20 Jahre Mauerfall, der Beginn der Wiedervereinigung Deutschlands. Das Satire-Stück "Am kürzeren Ende der Sonnenalle" warf einen Blick zurück in die Zeit kurz vor dem Mauerfall und zeigte Impressionen aus dem Leben verschiedener Menschen hinter der Mauer.

Viele ehemalige DDR- Bürger schauen heute mit Wut und Verbitterung auf die Vergangenheit zurück, andere verklären sie und betreiben eine nahezu leidenschaftliche "Ostalgie".
Das Stück warb für die Beschäftigung mit diesem Teil der Geschichte unseres Landes, die besonders für jüngere Menschen oft bereits in weite Ferne gerückt ist. Vor allem aber wollte die Inszenierung ein Lachen der Erleichterung provozieren, in das sich gleichzeitig die Erinnerung an persönlich Erlebtes im Komischen wie im Tragischen mischt.

Das Balancier-Drahtseil 'Ariane'

Erinnern Sie sich an Till Eugenspiegel, der mutig auf einem zwischen zwei Häusergiebeln gespannten Seil balancierte und die Menschen in Angst, Schrecken und Staunen versetzte? Auf  "Ariane", einem Balancier-Drahtseil, hatten Kinder und Erwachsene die Möglichkeit sich selbst auf dem Seil auszuprobieren.

In geringerer Höhe war "Ariane" gespannt und mit Matten unterlegt, die einen Ausrutscher auffangen und den Balanceakt für Jung und Alt erfahrbar werden ließ.

Walk the Wall

Ein weitere Möglichkeit die eigene Balance zu testen und die und die Mauer buchstäblich zu überwinden, bot eine inidviduell zusammsteckbare Mauer auf der Kinder und Erwachsen balancieren konnten.

Mauer-Puzzle

Das Kreativhaus näherte sich dem Thema 20 Jahre Mauerfall auf besonders anschauliche bzw. greifbare Art. Anhand eines teilweise dreidimensionalen Puzzles konnte der Verlauf der Mauer rekonstruiert werden. Vorlage dafür bildete ein Berliner Stadtplan von 1988.

Das KREATIVHAUS war am Tag der offenen Tür der Bundesregierung mit seinen Angeboten bei den folgenden Minietrien vertreten:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Bundesministerium für Gesundheit
Bundesministerium des Innern