ErzählCafé

Die Veranstaltungen des KREATIVHAUS ErzählCafés.

ErzählCafé mit Martin Schaaff und Doris Schaaff-Arndt

Ein Pfarrer, eine Raubtierbändigerin und das Circus-Busch-Archiv

Martin Schaaff und Doris Schaaff-Arndt berichteten am 21. Oktober 2006 den ErzählCafé-Gästen, worum sich ihre Welt dreht.
Lange bevor in seinem Leben von Theologie die Rede war und er Pfarrer wurde, hatte Martin Schaaff sein Herz dem Circus vermacht.
 

ErzählCafé mit Ingeborg Neumann, November 2006

Keine Soldaten, aber alles vom Schaffner bis zur Jungfrau Maria

Die Zinngießerin Ingeborg Neumann berichtete am 18. November 2006 im ErzählCafé von ihrem faszinierenden Handwerk und dem Schicksal der letzten Zinngießerei in Brandenburg

Ingeborg Neumann hatte mit ihrem Mann bei Jüterbog eine Zinngießerei aufgebaut, in der hunderte verschiedener Figuren entstanden, die sie in alle Welt, in die Niederlande, nach Dänemark, in die USA und nach Australien lieferten. Nicht Soldaten und Kanonen, sondern das Handwerk und andere zivile Berufe, Schornsteinfeger und Postboten, Kellnerinnen und Drehorgelspieler, gaben die Motive vor. Die Gießerei war mehr als ein Gelderwerb; mit Lokal und Ausstellungsraum war sie Mittel- und Anziehungspunkt des Dorfes und der ganzen Region.

ErzählCafé mit Gisela May

Die May: Schauspielerin und Sängerin, DDR- und Weltstar
Die große Diseuse war am 16. September 2006 zu Gast im ErzählCafé

Gisela May spielte von 1978 bis 1992 die „Mutter Courage“ am Berliner Ensemble und wird auf Grund ihrer Leistung in dieser Rolle mit Helene Weigel und Therese Giehse in einem Atemzug genannt.

Dennoch war es mehr noch die Sängerin und Diseuse, die Brecht/Weill-Interpretin, die es zu Weltruhm brachte und die auf ungezählten Tourneen in der DDR wie in der BRD, im westlichen wie im östlichen Europa in Nordamerika und in Australien ihr Publikum begeisterte.

ErzählCafé mit Herbert Mohammad Aman Hobohm

Deutsch und Muslim?

Herbert Mohammad Aman Hobohm hatte am 18. März 2006 wegen Krankheit absagen müssen, am 20. Mai holte er seinen Besuch bei Moderator Axel Klappoth und seinen  ErzählCafé-Gästen nach.
Vor einem gespannt lauschenden Publikum berichtete er  aus seinen widersprüchlichen Lebenswelten.

Woher nimmt ein 12-jähriger Junge den Mut und das Wissen, sich in einer Zeit, als fremde Länder und Kulturen in Deutschland nicht viel galten, dem Islam zuzuwenden?

ErzählCafé mit Dr. Manfred Barg

Ein Schloß, ein Palast, eine Wiese?

Am 22. April 2006 besuchte Dr. Manfred Barg Moderator Axel Klappoth und seine ErzählCafé-Gäste.
Manfred Barg war von 1973 bis 1976 Projektleiter des Palastes der Republik.
Im ErzählCafé schilderte er seine Erfahrungen und Hoffnungen mit diesem Bauwerk.

Nicht der Abriss an sich irritierte Manfred Barg, obwohl auch ein Traumhonorar ihn nicht bewegen könnte, sich dabei Hände und Berufsehre zu beschmutzen.
Er hinterfragte die Eile, mit der die Palastruine entsorgt werden sollte, ohne dass eine internationale Ausschreibung des Neubauvorhabens auch nur in Sicht gewesen wäre.

ErzählCafé mit Dr. Mohsen Mirmehdi

Eigentlich wurde Herbert Mohammad Aman Hobohm am 18. März 2006 im ErzählCafé erwartet.
Er leider erkrankt und musste absagen.

Für ihn sprang dankenswerterweise Dr. Mohsen Mirmehdi ein.
Der Religionswissenschaftler stammt aus dem Iran und lebt seit etwa vierzig Jahren in Deutschland.
Er berichtete über „Das soziale und ethische Gesicht des Islam“.

Das Erzählcafé mit Herrn Hobohm wurde dann am 20. Mai 2006 nachgeholt.

ErzählCafé mit Inge Kapphahn

Wenn die Musik nicht wär

Inge Kapphahn, Vortragskünstlerin und Fischerinsulanerin, erzählt und singt.
Sie besuchte Axel Klappoth und seine ErzählCafé-Gäste am 18 Februar 2006.

Inge Kapphahn ist Sängerin und Instrumentalistin, war Chorleiterin, Gesangspädagogin und Kabarettistin. Sie tauschte Noten gegen Essbares, gab Klavierunterricht auf dem Lande, arbeitete fürs Radio, sang in Cafés, beim Demokratischen Frauenbund und im Palais am Festungsgraben.
Sie gründete ein eigenes Ensemble, ging auf Tournee, war Kulturleiterin beim Kraftwerksanlagenbau, besorgte die musikalische Betreuung der Arbeiter an der Erdgastrasse.
Seit die gebürtige Leipzigerin als Fünfjährige Klavierspielen lernte, läuft bei ihr nichts ohne Musik.
Paul Linke, Robert Stolz, Kurt Tucholsky, Claire Waldoff mit ihrem Programm könnte sie heute 40 Stunden füllen.

Hier ein kurzer, äußerst amüsanter Gedichtvortrag:

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